Die ZEIT schreibt: „Es gibt die offensichtliche Wirkung der Worte: Wer einen Roman aufschlägt, eine Liebeserklärung bekommt oder in einen heftigen Streit gerät, der spürt, wie Sprache berührt. Worte können trösten oder tief verletzen, manche hängen einem tage- oder gar jahrelang nach. Auch unsere eigenen Worte wirken auf uns. Wenn wir etwa ein Tabuwort aussprechen, kann das bei uns selbst körperlich messbare Stresssymptome hervorrufen.“ (http://www.zeit.de/zeit-wissen/2012/06/Sprache-Worte-Wahrnehmung)

Was bedeutet diese Aussage für uns? Wer ein Jahr lang ins Ausland geht, wird wohl gezwungenermaßen seine Kommunikation verändern? Wir werden über neue Erlebnisse berichten. Werden bei Facebook, WhatsApp und Telegramm Buchstaben über Buchstaben aneinander reihen. Werden versuchen, unsere Liebsten mitzunehmen in unsere neue Umgebung, unser zwischenzeitliches neues Leben.

Worauf wollen wir achten, worüber schreiben, wie berichten?

Sicherlich wird es nicht immer leicht, die richtigen Wörter zu finden und die richtigen Buchstaben zu sortieren, um Gefühle entstehen zu lassen. Doch lasst es uns versuchen! Lasst uns Lustiges, Trauriges und Schönes festhalten. Lasst es uns dokumentieren, verbreiten und mitteilen. Lasst uns neue Bilder erschaffen, alte Bilder zerstören und wichtige Bilder hervorheben.

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