Im Gegensatz zu all meinen vorherigen Reisezielen in Asien wirkt Singapur nicht ausschließlich asiatisch, sondern viel mehr interkulturell. Da Englisch die Verkehrssprache ist, gelang es mir endlich wieder die Schrift zu lesen und mit den einheimischen Menschen zu kommunizieren. Auch die besuchten Sehenswürdigkeiten unterschieden sich maßgeblich von den zuvor bereisten Ländern. Habe ich meistens immer klassische, traditionelle Kulturstätten besichtigt, bestaunte ich in diesem jungen Stadtstaat moderne Wasser- und Lichtshows, die die Nacht zum Leben erwecken.

Unter Tags besuchte ich beispielsweise die Gardens by the Bay, doch eigentlich entblößt Singapur erst nach Anbruch der Dunkelheit seine volle Pracht. So tanzt das Wasser im Marina Bay  jeden Abend rhythmisch zur Musik und zum Lichtspektakel. Eine ähnliche Vorstellung findet im welberühmten Jewels Airport statt, in welchem der höchste  Indoor-Wasserfall der Welt mit tanzenden Farben beleuchtet wird.

Am eindrucksvollsten fand ich jedoch die Lichtershow in den Gardens by the Bay.  Unter den „Super-Trees“ liegend durfte ich erleben, wie tausend kleine Lichter rythmische Formen bilden, die sich harmonisch zu Liedern der Beatles, Grease und den Beach Boys winden.

Singapur ist mit seinen baldigen 55-jährigen Bestehen also noch eine sehr junge Nation. Doch, wie Udo Jürgens ja schon weiß, fängt das Leben mit 55 Jahren erst so richtig an. Und das lässt sich Singapur nicht zweimal sagen. Das moderne Ambiente und die fortschrittliche Mentalität der Einheimischen verbindet diese trotz Unterschiede in religiöser und ethnischer Herkunft. So gibt es in diesem Land zwar wenige alte Bauten, dafür aber viele andere beeindruckenden Touristenspektakel.

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