{"id":763,"date":"2016-07-05T03:38:37","date_gmt":"2016-07-05T03:38:37","guid":{"rendered":"https:\/\/sofagoesabroad.wordpress.com\/?p=763"},"modified":"2016-11-23T07:03:40","modified_gmt":"2016-11-23T07:03:40","slug":"abschied-aus-la-paz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/abschied-aus-la-paz\/","title":{"rendered":"Abschied aus La Paz"},"content":{"rendered":"<p>In gewisser Weise schlie\u00dft sich heute ein kleiner Kreis f\u00fcr mich. Auf meinen R\u00fcckflug wartend, sitze ich im gleichen Hotel wie schon bei meiner Ankunft in La Paz im Januar und schreibe diesmal den letzten Artikel aus Bolivien. Angefangen habe ich damals mit dem Thema <em>Warum weg? <\/em>Und irgendwie passt dieses Thema auch jetzt wieder. Ich stelle mir nat\u00fcrlich die Frage, in wie fern ich nach 5 Monaten in Bolivien in irgendeiner Form heimisch geworden bin, was und vor Allem wen ich vermissen werde und wie das Ankommen in Deutschland wieder wird.<\/p>\n<p>Nun, 5 Monate sind eine verdammt kurze Zeit um sich in einer fremden Stadt heimisch zu f\u00fchlen, dennoch kam nach der R\u00fcckkehr von meinem zweiw\u00f6chigen Trip nach Costa Rica schon ein vertrautes Gef\u00fchl auf, als ich wieder in Bolivien gelandet bin. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich mich f\u00fcr 2 Tage in einem Hostel einquartiert habe, und jetzt auf backpackende Touristen treffe, die logischerweise auf die wenigen aber tollen touristischen Highlights der Stadt aus sind. Und auch, wenn ich nie so weit gehen w\u00fcrde, zu behaupten die bolivianische Kultur zu verstehen, ist die Oberfl\u00e4chlichkeit und Blindheit mir der viele hier durch rauschen schon beachtlich. Im Kontrast dazu f\u00fchl ich mich dann schon sehr als La Paz &#8211; Experte.<\/p>\n<p>Vermissen werde ich aus La Paz sicherlich die Landschaft, denn auch wenn Murnau sich diesbez\u00fcglich sicher nicht verstecken muss, stelle ich jeden Morgen fest, dass der Anblick des gewaltigen 6500 Meter hohen Illimanis schon sehr beeindruckend ist. Dazu kommt die einzigartige chaotische aber auch kuriose und atemberaubende Architektur der Stadt in dem viel zu engen Talkessel, in welchen sie sich schmiegt.<br \/>\nAm Schwersten wiegt aber nat\u00fcrlich der Abschied von den neu gewonnenen Freunden. Sie sind sicherlich der Hauptgrund, dass ich fest vorhabe eines Tages nach La Paz zur\u00fcckzukehren!<\/p>\n<p>Sicherlich ist es noch viel zu fr\u00fch ein Fazit zu ziehen von dieser Zeit hier. Viele Eindr\u00fccke werde ich erst noch verarbeiten m\u00fcssen. Fest steht f\u00fcr mich aber, dass ich dieses Auslandssemester als mehr als eine tolle pers\u00f6nliche Erfahrung in Erinnerung behalten werde. Denn neben der Erfahrung der kulturellen Unterschieden zwischen Deutschland und Bolivien, habe ich zum Beispiel eine neue Sprache gelernt, aber auch mich im Zuge der Uni auch ernsthaft mit politischen und gesellschaftlichen Problemen des Landes besch\u00e4ftigt und wahnsinnig viel dazugelernt \u00fcber Bolivien, seine Geschichte und aktuelle Situation. Ich bin gespannt wie das in den n\u00e4chsten Jahren weitergeht und werde versuchen aktuelle Entwicklungen trotz der gro\u00dfen Entfernung auch aus Deutschland oder anderen L\u00e4nder, in die es mich verschlagen wird, weiter im Auge zu behalten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig habe ich viele wahnsinnig tolle Menschen kennengelernt mit denen ich es hoffentlich schaffe in Kontakt zu bleiben<\/p>\n<p>Zum Schluss bleibt mir Danke zu sagen bei allen die mich hier unterst\u00fctzt haben. In erster Linie bei meiner Familie, stellvertretend f\u00fcr die Universidad Cat\u00f3lica bei Paola, bei meinen Mitbewohnern, allen bolivianischen Freunden, welche die Zeit hier so schnell vergehen haben lassen.<\/p>\n<p>Danke La Paz, es war eine Ehre dich kennenzulernen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In gewisser Weise schlie\u00dft sich heute ein kleiner Kreis f\u00fcr mich. Auf meinen R\u00fcckflug wartend, sitze ich im gleichen Hotel wie schon bei meiner Ankunft in La Paz im Januar und schreibe diesmal den letzten Artikel aus Bolivien. Angefangen habe ich damals mit dem Thema Warum weg? 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