{"id":6711,"date":"2020-06-17T09:48:00","date_gmt":"2020-06-17T09:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/?p=6711"},"modified":"2020-06-15T09:55:09","modified_gmt":"2020-06-15T09:55:09","slug":"pandemie-bis-auf-den-letzten-peso","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/pandemie-bis-auf-den-letzten-peso\/","title":{"rendered":"Pandemie bis auf den letzten Peso"},"content":{"rendered":"\n<h3><strong>Willkommen im COVID-Kolumbien<\/strong><\/h3>\n<p>Der Effekt der Ma\u00dfnahmen ist beeindruckend und schauerlich zugleich: Bei meinen raren Besorgungsg\u00e4ngen pr\u00e4sentiert die 8-Millionenstadt Bogot\u00e1 sich mir im Ausnahmezustand: beinahe menschenleer, die sonst zu jeder Tageszeit belebten Stra\u00dfen praktisch ausgestorben, nur vereinzelte mundschutzbedeckte Gesichter hinter den Fenstern der sonst \u00fcberf\u00fcllten Kleinbusse. Blo\u00df vor Lebensmittelgesch\u00e4ften warten Menschen &#8211; in 2 Metern Abstand zu einander &#8211; bis sie eintreten d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>&#8220;Diese Isolation, die das Beste f\u00fcr uns alle sucht, ist gerade so, dass wir weiter Leben retten k\u00f6nnen\u2026&#8221;,\u00a0\u00a0 verk\u00fcndet <a href=\"https:\/\/id.presidencia.gov.co\/Paginas\/prensa\/2020\/El-Presidente-Ivan-Duque-anuncia-que-el-Aislamiento-Preventivo-Obligatorio-se-mantiene-hasta-el-proximo-27-de-abril-200406.aspx\">der kolumbianische Pr\u00e4sident Iv\u00e1n Duque M\u00e1rquez am 06. April 2020<\/a> die Verl\u00e4ngerung des nationalen Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen um weitere 2 Wochen. Schon <a href=\"https:\/\/www.bmeia.gv.at\/reise-aufenthalt\/reiseinformation\/land\/kolumbien\/\">seit 25. M\u00e4rz 2020<\/a> befindet sich das Land im <em>Aislamiento Preventivo Obligatorio<\/em> (der &#8220;verpflichtenden vorsorglichen Isolation&#8221;), wie die allgemeine Ausganssperre hier tituliert wird, <a href=\"https:\/\/bogota.gov.co\/mi-ciudad\/salud\/coronavirus\/simulacro-vital-en-bogota-preguntas-y-respuestas\">Bogot\u00e1<\/a> sogar noch um ein langes Wochenende l\u00e4nger. Das Haus verlassen d\u00fcrfen die Einwohner nur noch f\u00fcr lebensnotwendige Besorungen, Bank- und Arbeitswege.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><strong>Lockdown &#8211; eine globale L\u00f6sung?<\/strong><\/h3>\n<p>Auch wenn das Szenario auf den Stra\u00dfen aus einem politisch bewegten S\u00fcdamerika andere emotionale Bilder hervorrufen mag, so gelten hier im Wesentlichen die gleichen Ma\u00dfnahmen wie in gro\u00dfen Teilen Europas zu Anfang der Pandemie auch. Sowohl Verl\u00e4ngerung als auch die Gestaltung der Ausgangssperre \u00e4hneln sehr stark den <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/coronakrise-abgestimmt-statt-chaotisch-eu-laender-suchen-wege-aus-dem-shutdown\/25742528.html?ticket=ST-511664-mYHycwoo5iVeLLJAK0eH-ap4\">Modellen in Spanien und Frankreich<\/a>. Zufall oder Plan sei dahingestellt, als dringendere Frage stellt sich derzeit: Ist es m\u00f6glich, die Coronakrise landesunabh\u00e4ngig mit den gleichen Ma\u00dfnahmen zu bew\u00e4ltigen? Welche Rolle spielen die lokalen Gegebenheiten f\u00fcr den Erfolg und die Nebenwirkungen einer nationalen Ausgangssperre?<\/p>\n<p>Hier in Kolumbien unterliegt das Krisenmanagement der Regierung <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/es\/2020\/04\/17\/espanol\/opinion\/coronavirus-colombia.html\">heftiger Kritik<\/a>. Die als reine Kopie des europ\u00e4ischen Vorgehens empfundenen Ma\u00dfnahmen scheint hierzulande weder vertret- noch durchsetzbar. Meine Professoren an der Politikfakult\u00e4t der Universidad Nacional prognostizieren innerhalb k\u00fcrzester Zeit unkontrollierbare soziale Folgen, Ungleichberechtigung und Armut. Es wird viel diskutiert.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich kann ich dieser Kritik, den kolumbianischen Kontext in der Konzipierung der Ma\u00dfnahen zu missachten, schon nach zwei Monaten Auslandsaufenthalt nur zustimmen. Die kolumbianische Lebensrealit\u00e4t ist in vielen Aspekten eine andere als die europ\u00e4ische, mit in- und au\u00dferhalb von Pandemiezeiten anderen (Un-)Sicherheiten, M\u00f6glichkeiten, Bed\u00fcrfnissen und Grundvoraussetzungen. Dass die gleichen Ma\u00dfnahmen deshalb nicht \u00e4quivalente Auswirkungen haben, zeigt sich schon in den ersten Wochen des <em>Aislamiento <\/em>in meinem Lebensumfeld:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><strong>Arbeite wer kann\u2026<\/strong><\/h3>\n<p>Obwohl berufliche T\u00e4tigkeiten von der allgemeinen Ausgangssperre ausgenommen sind, geht mit dem Beginn des <em>Aislamiento<\/em> keiner meiner Mitbewohner mehr wie gewohnt arbeiten. Vielerorts m\u00fcssen die Arbeitsbedingungen aufgrund von Hygienevorschriften und Umsatzeinbr\u00fcchen angepasst werden. Dazu entstehen verschiedenste Modelle:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><strong>\u2026im Homeoffice<\/strong><\/h4>\n<p>Die in Mitteleuropa beliebte Variante des Homeoffice ist auch hier in Bogot\u00e1, zumindest soweit m\u00f6glich, relativ \u00fcblich. &#8220;Soweit m\u00f6glich&#8221; ist allerdings der springende Punkt, denn <a href=\"https:\/\/www.eltiempo.com\/tecnosfera\/novedades-tecnologia\/numero-de-hogares-conectados-a-internet-en-bogota-306542\">etwa ein Drittel der Bogotaner<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.rcnradio.com\/tecnologia\/unos-20-millones-de-colombianos-no-tienen-acceso-internet\">circa 20 mio der 50 mio Einwohner Kolumbiens<\/a> haben zuhause keinen Internetanschluss. Wenn man bedenkt, dass sich in vielen Haushalten mehrere studierende und arbeitende Familienmitglieder einen PC teilen und die Daten\u00fcbertragungsrate der \u00fcblichen g\u00fcnstigeren Tarife f\u00fcr Videokonferenzen nicht ausreicht, zeichnet sich ein noch realistischeres Bild der Vernetzungslage. Die Virtualisierung f\u00fchrt das schon allgegenw\u00e4rtige Problem der ungleichen Chancen in Kolumbien schlagartig in neue Extreme.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><strong>\u2026im Team<\/strong><\/h4>\n<p>Auch das Privileg unserer weitestgehend stabilen Internetverbindung sch\u00fctzt meine Mitbewohner nicht vor weiteren H\u00fcrden im Arbeitsleben. &#8220;Ist es legal, dass mein Arbeitgeber mir nur noch 75% des Gehalts zahlen will?&#8221;, fragt ein Mitbewohner zum ersten Monatsende der Quarant\u00e4ne. &#8220;Bei mir verlief das auf freiwilliger Basis, damit sie niemanden gehen lassen m\u00fcssen&#8221;, folgt prompt die Antwort einer anderen. Die Situation illustriert f\u00fcr mich zwei Aspekte der kolumbianischen Lebensrealit\u00e4t: Ja, es kann, <a href=\"https:\/\/actualicese.com\/teletrabajo-y-disminucion-salarial-por-covid-19\/\">mit Zustimmung des Angestellten, legal gemacht werden<\/a>. Aber nein, das ist keine \u00fcber die Angestellten hinweg dekretierte Entscheidung seitens des Arbeitgebers.<\/p>\n<p>Als Kontext m\u00f6chte ich hier zwei beobachtete Qualit\u00e4ten der Kultur in Kolumbien erw\u00e4hnen: Solidarit\u00e4t und die Betrachtung von Personen als ganzheitliche Menschen. Da vor allem in kleineren Unternehmen das Verh\u00e4ltnis zwischen Angestellten und Vorgesetzten oft ein pers\u00f6nliches, manchmal sogar freundschaftliches ist, er\u00f6ffnen sich dort wo formelle Regelungen weniger ausgepr\u00e4gt sind gewisse Spielr\u00e4ume, gemeinsam L\u00f6sungen zu finden. Dabei wird die pers\u00f6nliche Lebenssituation, \u00fcber das reine Dienstverh\u00e4ltnis hinaus, miteinbezogen und die Angestellten auch als Familienm\u00fctter oder -v\u00e4ter ber\u00fccksichtigt. So formen pers\u00f6nliche Beziehungen und Gruppendynamiken oft ein Sicherheitsnetz, wo das staatliche L\u00f6cher aufweist. Dass pers\u00f6nliche Bindung oft wichtiger ist als formelle zeigt sich auch im Fall eines weiteren Mitbewohners, dem zu Beginn der Quarant\u00e4ne beide Arbeitsvertr\u00e4ge in gr\u00f6\u00dferen Unternehmen fristlos und auf unbestimmte Zeit ohne Bezahlung suspendiert werden. Das ist wohl die andere Seite der Medaille.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><strong>\u2026oder nicht<\/strong><\/h4>\n<p>In der momentanen Situation zu behaupten, dass sich Sozialgruppen finanziell selbst regulieren k\u00f6nnen, w\u00e4re zu hoch gegriffen. Die noch junge, erst 2016 mit dem <a href=\"https:\/\/www.kas.de\/es\/web\/kolumbien\/laenderberichte\/detail\/-\/content\/ein-jahr-nach-dem-friedensvertrag-in-kolumbien1\">Friedensvertrag<\/a> entstandene sozialpolitische Ordnung Kolumbiens im <a href=\"https:\/\/diariodepaz.com\/2018\/10\/02\/posacuerdo-no-posconflicto\/\">Posacuerdo<\/a> und der Friedenskonstruktion ist derzeit von noch bestehenden oder neu ausgel\u00f6sten Gesundheits-, Wirtschafts-, Arbeits-, Wohnungs- und Sozialkrisen betroffen und nicht auf die pandemiebedingten Umsatzeinbr\u00fcche vorbereitet.<\/p>\n<p>Welche Auswirkungen die vorsorgliche Einschr\u00e4nkung des Dienstleistungssektors in einer lateinamerikanischen Gro\u00dfstadt wie Bogot\u00e1 ausl\u00f6st, ist wohl erst halbwegs begreifbar, wenn man die Abl\u00e4ufe des Stadtlebens au\u00dferhalb der Pandemiezeiten erlebt hat: Da menschliche Arbeitskraft g\u00fcnstig ist, werden unz\u00e4hlige T\u00e4tigkeiten, die in Mitteleuropa automatisiert oder durch Wegwerfware ersetzt sind, hier von Menschen erledigt. So entstehen etwa zum Wiederaufladen von Bustickets oder SIM-Karten, zur Diebstahlsicherung an Supermarkteing\u00e4ngen und bei der Reparatur von Kleidungsst\u00fccken wertvolle Arbeitspl\u00e4tze, die nun leider pandemiebedingt in Bedr\u00e4ngnis kommen.<\/p>\n<p>Viele Menschen verdienen sich Tag f\u00fcr Tag ihren Lebensunterhalt mit St\u00e4ndchen am Gehsteig, wo sie frisch gepresste S\u00e4fte, Avocados, Arepas (k\u00e4segef\u00fcllte Maisfladen) und Obst verkaufen, was derzeit nicht m\u00f6glich ist. Besonders hart trifft das Ausbleiben von Passanten auch die Menschen, die auf den Stra\u00dfen um Geld bitten oder in der Transmilenio (ubahn\u00e4hnliches Bussystem) Kleinigkeiten verkaufen, um irgendwie dem Hunger zu entkommen. Die Abwesenheit all dieser Menschen auf den Stra\u00dfen der Pandemiezeiten ist geradezu symbolisch f\u00fcr die sichtbare Unsichtbarkeit der Bedrohung, sowohl sanit\u00e4rer als auch sozialer Art.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><strong>Pandemie bis zum letzten Peso<\/strong><\/h4>\n<p>Die beschriebenen Jobsituationen von Homeoffice, Kurzarbeit bis zu pl\u00f6tzlicher Arbeitslosigkeit bildet nur einen Teil des Geflechts. Sie unterscheiden sich grunds\u00e4tzlich nicht von jenen in Mitteleuropa. Allerdings nehmen die finanziellen Herausforderungen im Kontext wohl andere Dimensionen sozialer Ungleichheit an. Denn neben Internetverbindung und Arbeitsrechten spielt die Verm\u00f6genssituation eine entscheidende Rolle: Gr\u00f6\u00dfere R\u00fccklagen sind in Kolumbien aufgrund von Mentalit\u00e4t und Einkommensh\u00f6he kein Regelfall.<\/p>\n<p>Bei den meisten meiner Mitbewohnern reichen sie etwa f\u00fcr 2 Monate, wobei ich mich hier schon in wohlhabenderen Kreisen junger, alleinstehender Bogotaner bewege. F\u00fcr Familien, Arbeiter, andere Viertel Bogot\u00e1s und das Land Kolumbien sieht die Lage deutlich anders aus, wie sich im finanziellen Hilferuf einer Bekannten schon in der ersten Woche des <em>Aislamiento<\/em> zeigt. Auch die roten Fahnen an H\u00e4usern, Zeichen dass hier Lebensmittel gebraucht werden, zeigen die Not. Die etwa <a href=\"https:\/\/www.clacso.org\/las-dimensiones-sociales-politicas-y-economicas-de-la-pandemia\/\">40-50% im informellen Sektor Arbeitenden<\/a> k\u00f6nnen auch nicht auf staatliche Hilfen hoffen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"359\" height=\"478\" data-attachment-id=\"6712\" data-permalink=\"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/pandemie-bis-auf-den-letzten-peso\/inge\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.sofagoesabroad.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/INge.jpg?fit=359%2C478\" data-orig-size=\"359,478\" data-comments-opened=\"1\" 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Der Schwebezustand zwischen sanit\u00e4rer und finanzieller Krise ist schwer mit mitteleurop\u00e4ischen Rahmenbediungen zu vergleichen, da es gro\u00dfen Bev\u00f6lkerungsteilen in Bogot\u00e1 schlichtweg nicht einmal kurzfristig m\u00f6glich ist, die Pandemie in ihren H\u00e4usern auszusitzen.<\/span><\/figure> <p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><i><span lang=\"DE-AT\" style=\"font-size: 11.0pt; font-family: 'Calibri',sans-serif;\">Autorin: Inge Stipsitz<\/span><\/i><\/p> <p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><i><span lang=\"DE-AT\" style=\"font-size: 11.0pt; font-family: 'Calibri',sans-serif;\">Stand 9. April 2020<\/span><\/i><\/p> <p>\u00a0<\/p> <pre class=\"wp-block-preformatted\"><em>*Dieser Beitrag ist im Rahmen des Kurses Krisenmanagement in der globalen Stars-Cov2 \/ Covid19 Krise entstanden<\/em><\/pre>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":26,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[6],"tags":[269,250],"class_list":["post-6711","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gastbeitrage","tag-ausnahmezustand","tag-corona"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"en","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p81wMH-1Kf","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6711","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/26"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6711"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6711\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6717,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6711\/revisions\/6717"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6711"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6711"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}