{"id":4640,"date":"2016-12-04T03:55:08","date_gmt":"2016-12-04T03:55:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/?p=4640"},"modified":"2016-12-15T12:37:25","modified_gmt":"2016-12-15T12:37:25","slug":"farbenfroh","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/farbenfroh\/","title":{"rendered":"Farbenfroh"},"content":{"rendered":"<p>In einer Gastfamilie unterzukommen hat ja wirklich einige Vorz\u00fcge. Nicht nur, dass wir abends zusammen Nepalesisch kochen und immer Tee f\u00fcr mich bereit steht, auch ist immer jemand da, wenn es brennt oder um etwas gemeinsam zu unternehmen. <!--more-->So ging es an meinem dritten Tag in Nepal bereits zu einer kleinen Familienfeier hoch in Richtung Berge in ein ehemals kleines Dorf, das nun von Kathmandu vereinnahmt wurde. Dort kamen die engsten Verwandten des Mannes der Schwester meiner Gastmama zusammen, um gemeinsam in der frischen Luft und guter Gemeinschaft den Samstag zu genie\u00dfen. Die engsten Verwandten waren hier jedoch bereits 25 Menschen, denn wie mir versichert wurde, um die 600 Menschen zu einer Familie z\u00e4hlen. Hier \u00fcberlegt man es sich dann doch zweimal, ob man sich eine Hochzeit mit den allerengsten Verwandten (80 Leute) oder wirklich mit der ganzen Gro\u00dffamilie leisten kann.<\/p>\n<p>In einem kleinen Abenteuer ging ich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck, das f\u00fcr mich meist in Tee und M\u00fcsli besteht, \u00fcber einen Geheimweg zur gro\u00dfen Stra\u00dfe, von der aus wir direkt einen Bus sogar mit Sitzplatz bekamen. Diesen Luxus findet man unter der Woche wohl seltenst, da ohne Metro oder sogar Zugsystem der Verkehr stark auf einer geringen Anzahl \u00f6ffentlicher Transportmittel lastet. Das merkt man wiederum in der hohen Luftverschmutzung, die ich in Deutschland bislang noch nie ann\u00e4hernd so erlebt habe. Sehr viele Nepalis tragen hier Mundschutz, um besonders junge Lungen vor dem Smog zu sch\u00fctzen. In einem Tempel sah ich sogar Fotos von Gurus, die mit Mundschutz posierten, um mehr Aufmerksamkeit auf den Selbstschutz zu legen. Doch eine L\u00f6sung dessen ist dies auf keinen Fall, da doch viel eher Abgasfilter oder eine generelle Reduktion des Verkehrs der bessere Ansatz w\u00e4ren. Mal sehen, wann es dazu einmal kommt.<\/p>\n<p>Im Stra\u00dfengetummel beim Umsteigen merkte ich doch schnell, dass ich durch meinen einj\u00e4hrigen Aufenthalt in Indien doch eine sehr dicke Haut bekommen habe. Oft sagt man ja, dass man in den Ruhezeiten und Pausen erst wirklich lernt, aber so stark wie an diesem Tag habe ich einen Lerneffekt selten gesp\u00fcrt. Ich merkte, wie mich das Wirrwarr und das viele Plappern, Hupen und Rattern nicht mehr aus dem Gleichgewicht brachte, wie es damals der Fall war. Ich spannte mich auch nicht allzu sehr an, sondern beobachtete weiterhin aufmerksam das Geschehen und die Reaktionen, die ich ausl\u00f6ste. Vermutlich war Indore als Kleinstadt (2012: 5 Millionen Einwohner) damals doch durch seine Touristenlosigkeit eine Ausnahme, aber bei jedem Schritt von Rufen, anz\u00fcglichen Kommentaren und Fotografieren begleitet zu werden, war doch auf die Dauer sehr anstrengend. So genie\u00dfe ich es hier umso mehr, zwar als Wei\u00dfe erkannt und registriert zu werden, doch ohne Konsequenzen einfach weiterziehen gelassen werde. Kathmandu ist also eine ideale Stadt, um in Nepal auf Anhieb einzutauchen und doch eine gewisse Freiheit zu behalten.<\/p>\n<p>Als der zweite Bus am Ende der Stra\u00dfe und auch ziemlich am Ende der Stadt angekommen ist, steigen wir aus, um uns einen ersten Tempel anzuschauen. Hier liegt ein Gott auf dem Wasser und in langen Schlangen warten die Hindus, die einen Gro\u00dfteil der nepalesischen Bev\u00f6lkerung ausmachen, auf ihr Gebet. Sie haben Blumenketten und kleines Gebetszubeh\u00f6r dabei, das unter anderem aus roter Farbe f\u00fcr die Segnung, kleinen Kerzen und R\u00e4ucherst\u00e4bchen besteht. Oft werden dem Gott auch Opfergaben dargereicht. Von solchen Tempeln geht doch immer auch f\u00fcr mich als nicht Hindugl\u00e4ubige eine starke Spiritualit\u00e4t aus, die ich sehr wertsch\u00e4tze. Im Hintergrund h\u00f6rt man verschiedene Mantras, die gespielt werden, um die Gebete zu begleiten. An einigen Stellen werden scheinbar rituelle Waschungen vorgenommen, Kerzen entz\u00fcndet oder gemeinsam gebetet. Oft wirkt es jedoch durch die gro\u00dfe Anzahl an Menschen wie eine Veranstaltung, in der wenig Gemeinsamkeit herrscht. Jeder und jede bringt ihr Opfer dar und f\u00fchrt seine Gebete durch, doch einen Gottesdienst wie wir ihn kennen, scheint es hier nicht in dieser Form zu geben. Viel eher hat jedes Haus einen kleinen Gebetsraum, in dem (jetzt gerade am Sonntagmorgen zum Beispiel) morgens ein Puja und abends ein Aarti gebetet wird. Puja ist ein ausf\u00fchrliches Gebet, w\u00e4hrend Aarti nur eine kurze Abfolge beinhaltet. Am Ende jedes Gebetes wird eine Glocke gel\u00e4utet, was dann doch ein wenig Gemeinsamkeit bietet, da es bis in die Nachbarh\u00e4user zu h\u00f6ren ist. So h\u00f6re ich oft morgens nach dem Aufwachen Musik oder das Klingeln einer Glocke von Tante Shailini von gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Am Sommerh\u00e4uschen der Familie angekommen bin ich doch erst ein wenig entt\u00e4uscht, da ich doch gehofft hatte, 8 Kilometer Entfernung w\u00fcrde schon au\u00dferhalb von Kathmandu liegen. Doch auch hier ist die Luft deutlich klarer, es ist k\u00e4lter, das kleine, s\u00fc\u00dfe Haus hat einen Garten und die Sonne scheint wunderbar. So wird es ein toller Tag mit leckerem Essen, lieben Menschen und einem nepalesischen Kartenspiel das ich lerne. Es ist spannend, da es eine Ab\u00e4nderung von Rommie mit seinen Reihen und Drillingen ist, doch durch einen von Spiel zu Spiel ver\u00e4ndernderen Trumpf bereichert wird. Auch wird hier mit Geldeinsatz gespielt, wohingegen ich mit 42 nepalesischen Rupien (115 Rupien sind 1\u20ac) den h\u00f6chsten Gewinn hatte. Anf\u00e4ngergl\u00fcck.<\/p>\n<p>Schwierig ist es jedoch, das Nepali zu verstehen, da es wie genuscheltes Hindi klingt, in dem die Vokale durcheinander geraten sind und die Geschwindigkeit verdoppelt wurde. Nach und nach erkenne ich nun einige Worte oder dem Hindi \u00e4hnelnde Redewendungen wie &#8220;Hee Baguan!&#8221;, das unserem &#8220;Mein Gott!&#8221;-Ausruf \u00e4hnelt. Doch ist es spannend, beim Lernen wie in Retrospektive die Zeit in Indien Revue passieren zu lassen und sich bei jedem Wort daran zu erinnern, in welchem Kontext und von wem ich es damals gelernt habe.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg vom Familienhaus blieb jedoch nur ein Platz im Auto, sodass ich nach einigem Z\u00f6gern zusagte, mit einem Cousin mit dem Motorrad zur\u00fcckzufahren. Die 1-st\u00fcndige Hinfahrt verk\u00fcrzte sich so um zwei Drittel und macht die Reise definitiv wert. \u00dcber die kleinen Stra\u00dfen erhielt ich einen genialen Blick \u00fcber die Stadt mit den durchschnittlich Dreist\u00f6ckigen H\u00e4usern, die oft in bunten Farben gestrichen sind. Ich kam vorbei an Wolldeckenverk\u00e4ufern, vielen Obsth\u00e4ndlern, Sari-St\u00e4nden, Tischlereibetrieben und der ein oder anderen Baustelle. An vielen Ecken wird wohl auch ein Jahr nach den zwei verheerenden Erdbeben noch renoviert und aufgebaut. Oft sah ich provisorisch mit Sands\u00e4cken errichtete Mauern, die nun durch feste Trockensteinmauern ersetzt werden. Auch der Blick auf die Berge, die Richtung Himalaya weisen, ist toll! Vielleicht ist das hohe Gebirge bei guter Sicht auch mal zu sehen, allerdings bef\u00fcrchte ich, dass der Smog der Gro\u00dfstadt sein \u00fcbriges tut, um dies zu verhindern.<\/p>\n<p>Am Sonntagmorgen geht es fr\u00fch raus, auf 5:10 ist der Wecker gestellt, sodass ich morgens noch die ersten abpasse, bevor sie in Deutschland, Italien und Tunesien schlafen gehen. Einen zuckrigen Zitronentee sp\u00e4ter machen wir uns an der Hauptstra\u00dfe entlang auf den Weg zum Yoga-Zentrum im Jain-Tempel, der nur wenige Minuten in Fu\u00dfentfernung vom neuen Zuhause liegt. Dort kommen wir p\u00fcnktlich zum &#8220;Om&#8221;, dem Urlaut des Universums, mit dem jedes Gebet und offensichtlich auch jedes Yoga begonnen wird. In verschiedensten Tonlagen singen wir den Nichtlaut, der eigentlich gar nicht betont wird. Nach einer kleinen Meditation, in der unglaubliche Unruhe herrscht, machen wir Dehnungs\u00fcbungen, die ein wenig an Aufw\u00e4rmen vom Sportunterricht erinnern. Dadurch wird mir an diesem kalten Morgen trotz doppelter Jogginghose endlich warm und als ich aufgebe, etwas verstehen zu wollen, kann ich es irgendwann doch genie\u00dfen. Die Atem\u00fcbungen sind ausf\u00fchrlich und bekannt, der Sonnengru\u00df g\u00e4nzlich anders und doch ist einiges wiedererkennbar. Als wir um halb 8 wieder zu Hause sind, wird aus meinem urspr\u00fcnglichen Plan, sofort wieder in mein warmes Bett zu kriechen, nichts mehr. Ich bin pl\u00f6tzlich so fit und wach, dass es achtlos verschenkte Energie w\u00e4re. So stattdessen erst einmal italienischen Kaffee mit deutschem importierten Kaffeepulver (beste Idee \u00fcberhaupt!) und dazu Butterkekse &#8211; nat\u00fcrlich zuckrig s\u00fc\u00df! Das Vorhaben, keinen Zucker zu essen, vergesse ich hier leicht, da wirklich \u00fcberall Mengen an Zucker enthalten sind, die die von der WHO empfohlene Tagesration von einem halben Teel\u00f6ffel um das Zwanzigfache \u00fcberschreitet. Aber man ist ja nur einmal in Nepal, in dem Sinne, Guten Appetit und lasst es euch schmecken.<\/p>\n<p>Nun habe ich bereits einen kleinen Sonnenbrand, vier neue Bekannte, die bei den Vereinten Nationen arbeiten und habe es sehr schnell zumindest bis ans Ende der gro\u00dfen Hauptstadt geschafft. Um 11 gibt es Fr\u00fchst\u00fcck und Mittagessen in einem, das nach nepalesischer Tradition Daal Bhat ist und aus verschiedenen Gem\u00fcsen, Kartoffeln und Linsen besteht. Und danach machen wir uns auf zum Boudhanat, meinem zweiten Tempel auf der Liste der Wiederaufgebauten, Neugebauten und Erdbeben\u00fcberdauerten. Namaste und bis bald aus KTM!<\/p>\n<h3>Nachtrag:<\/h3>\n<p>Aber was ich leider \u00fcberhaupt nicht leiden kann und woran ich mich wohl nie gew\u00f6hnen werde ist, dass direkt vor meinen Augen und w\u00e4hrend ich dabeisitze, auf Nepali \u00fcber mich geredet wird. Auch ohne meine Hindikenntnisse, durch die ich den Gro\u00dfteil des nepalesischen Small Talks verstehe, w\u00fcrde ich merken, dass es von mir handelt, wenn von der \u201eGarman Ambassy\u201c oder ganz direkt \u201eGarmani\u201c gesprochen wird. Auch \u201eVideschi\u201c (Ausl\u00e4nderin) verstehe ich nur allzugut, wurde ich doch ein Jahr lang oft so genannt. Es ist so unglaublich unh\u00f6flich (in Deutschen Standards gesprochen), wenn ganz offensichtlich Dinge, die mich betreffen, weitergegeben werden, ohne mich in die Diskussion auch nur ann\u00e4hernd einzubinden. So sagte meine Gastmutter beispielsweise einer Verwandten von ihr, die selbst sehr beleibt war, dass ich gerne den Tee ohne Zucker trinken w\u00fcrde, weil ich Angst vor \u00dcbergewicht h\u00e4tte. So etwas sind f\u00fcr mich Unh\u00f6flichkeiten und mangelnde Sensibilit\u00e4t, die letztlich auf mich zur\u00fcckfallen, da sie als Anklage an alle wirken. Direkt im Anschluss fragten sie mich nach meinem Gewicht und gaben sogar ihre Einsch\u00e4tzungen ab. 60? 70? 80? Unglaublich. Das sind doch sehr schnell die kulturellen Unterschiede, mit denen man nur schwer fertig wird. So habe ich alleine in der ersten Woche bereits mehr interkulturelle Incidents erlebt, als in einem halben Jahr in Marokko zusammen, da man durch die Gastfamilie doch deutlich n\u00e4her an der Kultur ist und viel schneller Reibungsm\u00f6glichkeiten entstehen. Jetzt gerade \u00fcben Verwandte, die zu Besuch sind, im Nebenraum die Aussprache meines Namens. Ist ja lieb und gut, aber nach einem langen Tag auch einfach nur noch anstrengend. Aber es sind ja nur noch 87 Tage. Auf Regensburg und Zuhause freue ich mich jedenfalls jetzt schon, wie nie zuvor. Doch als wir von dem Treffen mit den Verwandten durch das abendliche Chaos der Stadt zur\u00fcck nach Hause laufen taucht pl\u00f6tzlich eine kleine Spitze auf, die sich den Weg durch die Smogdecke gebahnt hat. Schau mal da, ein Zipfel Himalaya, da kann man doch alles Anstrengende um einen herum ganz schnell vergessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Gastfamilie unterzukommen hat ja wirklich einige Vorz\u00fcge. Nicht nur, dass wir abends zusammen Nepalesisch kochen und immer Tee f\u00fcr mich bereit steht, auch ist immer jemand da, wenn es brennt oder um etwas gemeinsam zu unternehmen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4641,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":true,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[14],"tags":[154,155,156],"class_list":["post-4640","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-malin-nepal","tag-familie","tag-wochenende","tag-yoga"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"en","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.sofagoesabroad.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_5826-e1480911072750.jpg?fit=2592%2C1496","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p81wMH-1cQ","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4640"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4640\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4658,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4640\/revisions\/4658"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4641"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}