{"id":3184,"date":"2016-09-28T18:39:35","date_gmt":"2016-09-28T18:39:35","guid":{"rendered":"https:\/\/sofagoesabroad.wordpress.com\/?p=3184"},"modified":"2016-11-26T15:19:55","modified_gmt":"2016-11-26T15:19:55","slug":"donnerstagabend-koreanstyle","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/donnerstagabend-koreanstyle\/","title":{"rendered":"Donnerstagabend, Koreanstyle"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 12pt;\">So wohl ich mich zurzeit in Mexiko auch f\u00fchle, muss ich doch zugeben, dass ich meine Zeit in Seoul wirklich vermisse. Nicht nur die Stadt nat\u00fcrlich, die mit ihrer unvorstellbaren Gr\u00f6\u00dfe, den vielen Caf\u00e9s, Restaurants, Bars, Einkaufszentren, Museen, Tempeln, Pal\u00e4sten, Parks und Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen so ziemlich alles bietet, was das Herz begehrt. Sondern vielmehr die Erinnerungen und Momente, die die vier Monate in Korea so besonders\u00a0gemacht haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Und was wir zugegebenerma\u00dfen sehr oft gemacht haben \u2013 ich will nicht sagen, dass es an der Tagesordnung stand, aber es gab schon einige Wochen mit mehreren lustigen Abenden \u00e0 la Cor\u00e9e \u2013 war Ausgehen. Und darum soll\u00a0es jetzt gehen: Eine Rekonstruktion eines typischen (und idealisierten)\u00a0Ausgehabends in Seoul.<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h4>19:30 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Das Wochenende beginnt an der Soongsil University f\u00fcr die meisten Austauschstudierenden schon am Donnerstag. Wer sich n\u00e4mlich geschickt seine Kurse gelegt hat, kann\u00a0sich so einen vorlesungsfreien Freitag garantieren &#8211; und das sind tats\u00e4chlich die meisten. Die einzige H\u00fcrde zum Wochenende ist deswegen ebenfalls f\u00fcr die meisten\u00a0der Donnerstagabend. Zwei Mal die Woche &#8211; Dienstag und Donnerstag &#8211; haben viele Exchange Students von 18:00 Uhr bis 19:50 Uhr ihren\u00a0Koreanischkurs. Dienstags l\u00e4uft normalerweise trotz der relativ sp\u00e4ten Stunde noch ganz gut ab (es ist ja erst Dienstag), doch der Donnerstagskurs ist merkbar f\u00fcr viele etwas anstrengender.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Wir haben\u00a0im Beginner-2 Level eine junge und\u00a0<em>sehr<\/em> motivierte Lehrerin, die auf einen\u00a0<em>sehr<\/em> interaktiven Kurs setzt und bis zur letzten Minute ihr Programm durchzuziehen versucht. Das macht den Donnerstagabend, bei dem f\u00fcr viele wie gesagt schon die Luft raus ist, nicht gerade leichter &#8211; ganz abgesehen davon, dass der Kurs von Anfang an ausschlie\u00dflich auf Koreanisch gehalten wird.<\/span><\/p>\n<h4>19:43 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Das Einpack-Syndrom bef\u00e4llt die erste Person im Kurs. Allgemein gilt ja: Sobald eine Person anf\u00e4ngt, ihre Sachen einzupacken, breitet sich das Ph\u00e4nomen in Windeseile auf den Rest der Klasse aus und ist so von der Lehrerin unaufhaltsam. Bei der\u00a0Frage, ob wir mit der momentanen Aufgabe lieber n\u00e4chstes Mal weitermachen oder sie Zuhause fertig machen wollen, entscheidet sich die Gruppe mehr oder weniger einstimmig auf das Erstere. 19:47 Uhr schon ist das Klassenzimmer leer.<\/span><\/p>\n<h4>19:50 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Die allw\u00f6chentliche Diskussion im Foyer des Lehrgeb\u00e4udes beginnt: Wohin soll&#8217;s gehen, was gibt&#8217;s zum Essen? Fried Chicken, Pajeon (koreanische Tortilla), Spaghetti mit\u00a0koreanischem Touch, Bibimbab (Reis und frisches Gem\u00fcse), Korean BBQ, oder doch zu Oma (ein winziges Restaurant mit drei Tischen und super g\u00fcnstigem Essen, das komplett von einer alten Koreanerin gef\u00fchrt wird) ? Verlassen wir die Campusn\u00e4he und fahren zur Konkuk-University, um dort Korean-Italian Fusion Food zu essen? Wir einigen uns auf das Samgyeobsal-Restaurant (Schweinefleisch-BBQ) in der N\u00e4he des Campus und ziehen los.<\/span><\/p>\n<h4>20:20 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach dreifacher Plan\u00e4nderung unterwegs sind wir im Pajeon-Restaurant an der Ubahnstation angekommen. Das Restaurant ist in einem holzget\u00e4felten Kellerraum mit niedriger Decke und Essnischen untergebracht. Bestellt wird Kimchi-Jeon (Kimchitortilla), Haemul-Pajeon (Tortilla aus Meeresfr\u00fcchten und Lauch), Kamja-Jeon (Kartoffelpfannkuchen) und Makgeolli, ein milchig-tr\u00fcber fermentierter Reiswein, der in verschiedenen Geschmacksrichtungen erh\u00e4ltlich ist und an leicht gesprudeltes Wasser erinnert, dem St\u00e4rke und S\u00e4ure hinzugef\u00fcgt wurde (es schmeckt wirklich gut!). Pajeon und Makgeolli gehen in Korea Hand in Hand wie in Bayern Wei\u00dfwurstfr\u00fchst\u00fcck und Bier.<\/span><\/p>\n<h4>21:45 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Das Essen ist weg, die zweite Runde Makgeolli wurde bestellt und die Gruppe ist heiter bis beschwipst. Um das Abendessen zu verarbeiten, ist es doch eine gute Idee, einen kleinen Verdauungsspaziergang zu machen &#8211; am Besten direkt in die Stammkneipe um die Ecke. Crazy Bomb ist\u00a0schon seit dem letzten Semester der allabendliche Treffpunkt eines internationalen\u00a0Soongsil-Studierenden. Die Bar an sich hat einen interessanten Hintergrund: Als Uniprojekt wurde sie von drei koreanischen Innenarchitekturstudenten gegr\u00fcndet, mit dem Ziel, das Etablissement zwei Semester lang erfolgreich zu betreiben. Das erste Semester wurde sie nach Erz\u00e4hlungen wohl nahezu ausschlie\u00dflich von Exchange Students besucht, bis es sich auf dem Campus herumgesprochen hatte, wie cool es dort sei.<\/span><\/p>\n<h4>22:20 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Ein dementsprechend gutes Verh\u00e4ltnis haben wir also zu den drei Betreibern, die nicht viel \u00e4lter sind als wir. Wir k\u00f6nnen uns mehr oder weniger selbst bedienen, selbstst\u00e4ndig an der Kasse bezahlen oder die Musik in der Bar bestimmen &#8211; von K-Pop\u00a0\u00fcber Salsa\u00a0zu Hip-Hop. Einige sind in ihren Bestellungen so routiniert, dass das Getr\u00e4nk beim Erreichen der Theke schon bereit steht und man es mit einem breiten Grinsen in die Hand gedr\u00fcckt bekommt. Es wird getanzt, getrunken, gespielt. Koreaner haben sich f\u00fcr deutsche Verh\u00e4ltnisse wahnsinnig raffinierte, aber komplizierte und schnelllebige Trinkspiele ausgedacht, alle mit Einleitungslied oder -choreographie. F\u00fcr das\u00a0einfachste dieser Spiele braucht man nichts, als den Deckel einer Sojuflasche. Soju ist neben Makgeolli die zweite S\u00e4ule der koreanischen Alkoholika und erst seit einem knappen Jahr auch\u00a0in <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cTDcOmtspIQ\" target=\"_blank\">verschiedensten Geschmacksrichtungen <\/a>erh\u00e4ltlich (unsere eindeutigen Favoriten: Grapefruit und Traube).<\/span><\/p>\n<h4>22:45 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Wir sitzen zusammen in einer Runde und erkl\u00e4ren einer Besucherin aus Deutschland nochmal die Regeln: Man nimmt den Schraubverschluss der Sojuflasche und dreht solange an dem Frischesiegel aus Aluminium (die Lasche, die\u00a0nach dem ersten \u00d6ffnen am Deckel h\u00e4ngen bleibt), bis es steif absteht. Der Deckel\u00a0geht dann reihum und jede Person versucht, die Lasche abzuschnipsen. Derjenige, dem\u00a0es gelingt, fordert seine Nebensitzer zu einem Soju-Shot auf; einer von beiden kauft die n\u00e4chste Flasche &#8211; und weiter geht die Fahrt. Im Gegenzug bringen wir unseren koreanischen Freunden &#8220;westliche&#8221;\u00a0Trinkspiele wie Busfahrer, Ring of Fire oder Never Have I Ever bei.<\/span><\/p>\n<h4>23:15 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Bald muss eine Entscheidung getroffen werden: geht es heute noch nach Hongdae, Itaewon oder Gangnam in einen Club, oder lassen wir den Abend zwischen jetzt und drei Uhr morgens in Crazy Bomb auslaufen? Es wird diskutiert, pro und contra Argumente werden genannt &#8211; heute gewinnt die unternehmenslustige Seite. Also, alle nach drau\u00dfen und an die Hauptstra\u00dfe. Wir sind zu elft, also brauchen wir drei Taxis, du f\u00e4hrst hier mit, ich da, ihr zusammen, wisst ihr eigentlich, was ihr sagen m\u00fcsst und wo es hingeht? Treffpunkt ist wieder auf dem\u00a0Playground, bis gleich!<\/span><\/p>\n<h4>23:45 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Die letzte Gruppe hat es nach Hongdae geschafft; wir stehen zusammen auf dem Playground. Hongdae ist eines der gro\u00dfen Ausgehorte\u00a0f\u00fcr Studierende\u00a0in Seoul, mit seinen unz\u00e4hligen Restaurants, Bars, Karaoker\u00e4umen und Clubs. Und der\u00a0Playground ist genau das, wonach er\u00a0klingt. Tags\u00fcber ein Spielplatz f\u00fcr Kinder oder Schauplatz von Floh- und Kunsthandwerksm\u00e4rkten mutiert er bei Dunkelheit\u00a0zum Zentrum des Nachtlebens und dem Startpunkt\u00a0schlechthin f\u00fcr alle, die in Hongdae ausgehen. Dementsprechend viel ist also auch los: Franzosen, Spanier, Deutsche, Amerikaner, Koreaner &#8211; man schaut sich um und merkt, dass in jeder Gruppe eigentlich mindestens vier verschiedene Sprachen gesprochen werden. Wenn man Leute aus anderen Unis kennt, kann man davon ausgehen, dass man sich hier \u00fcber den Weg laufen wird. Jetzt\u00a0m\u00fcssen wir aber los, in zehn Minuten ist Mitternacht und dann kommen wir nicht mehr kostenlos in den Club rein!<\/span><\/p>\n<h4>00:15 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Wir schaffen es nat\u00fcrlich nicht mehr rechtzeitig in den Club und m\u00fcssen zahlen.\u00a0Keine Viertelstunde sp\u00e4ter aber stehen wir schon wieder drau\u00dfen. Erst mal geht es zum Auftanken zu 7-11; es w\u00fcrde ja niemand auf die Idee kommen, au\u00dfer des Freigetr\u00e4nks, das im Eintrittspreis mit inbegriffen ist, dort nochmal etwas zu kaufen &#8211; bei zehn bis f\u00fcnfzehn Euro pro Getr\u00e4nk. Wieso auch, wenn gleich nebenan ein Convenience Store ist, wo eine Flasche Soju 1,50\u20ac kostet?\u00a0Und mit unseren B\u00e4ndchen kommen wir jederzeit wieder in den Club rein.<\/span><\/p>\n<h4>1:45\u00a0Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Dieses Spiel des Hin-und-Hers wiederholt sich in den n\u00e4chsten Stunden regelm\u00e4\u00dfig und\u00a0sorgt daf\u00fcr, dass das Clubben in Korea entspannt bleibt. Wer tanzen m\u00f6chte, bleibt im Club, wer Lust hat, frische Luft zu schnappen oder sich zu unterhalten, trifft sich drau\u00dfen mit Freunden. Man hat dank des Bands, das man beim Zahlen des Eintritts\u00a0bekommen hat, stets die Freiheit, das zu tun, was man gerade m\u00f6chte. Nie hat man das Gef\u00fchl, man stehe unter Druck und m\u00fcsse ausnutzen, jetzt im Club tanzen zu k\u00f6nnen, damit sich der Eintritt gelohnt hat. Wer Hunger hat, geht auf die andere Stra\u00dfenseite zu Monster Pizza, wo man selbst mitten in der Nacht lange ansteht &#8211; scheinbar haben nicht nur wir diese grandiose Idee.<\/span><\/p>\n<h4>2:30 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Unternehmenslustigen unter uns dr\u00e4ngen schon wieder und wollen in einen anderen Club, da dort heute Latin Night ist und die Musik also dementsprechend anders ist als sonst. Der Rest l\u00e4sst sich nach einer kurzen Diskussion doch noch \u00fcberreden &#8211; weiter geht&#8217;s, die Nacht ist schlie\u00dflich noch jung!<\/span><\/p>\n<h4>3:15 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Un\u00fcberraschender Weise dauert der Weg l\u00e4nger, als er tags\u00fcber dauern w\u00fcrde. Es gibt Zwischenstopps bei 7-11 und auf dem Playground. Zwischenzeitlich ist ein Franzose aus unserer Gruppe verloren gegangen; eine amerikanische Freundin\u00a0merkt, dass sie ihr Handy nicht\u00a0mehr hat &#8211; es muss ihr im ersten Club irgendwie &#8220;abhanden gekommen&#8221; sein. Ein Teil der Gruppe spaltet sich doch jetzt schon ab und nimmt sich ein Taxi zur\u00fcck zur Uni. Letztendlich kommen wir\u00a0noch am Club an, zahlen Eintritt und folgen den dumpfen,\u00a0rhythmischen Schl\u00e4gen in die Tiefe (Salsa Night ohne fetten Beat geht ja heutzutage nicht).<\/span><\/p>\n<h4>4:30 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">So langsam ist die Luft auch bei uns Verbliebenen raus und wir machen uns auf den Weg zur\u00fcck an die Oberfl\u00e4che. Ein kurzer Blick durch die Runde, allen geht&#8217;s gut, keine herben Verluste, niemandem ist etwas passiert &#8211; Erfolg! Ehe wir ins Taxi steigen kauft sich jeder beim Convenience Store noch eine <a href=\"https:\/\/sofagoesabroad.wordpress.com\/2016\/09\/26\/bete\/\" target=\"_blank\">Wasserflasche<\/a>. Heute haben wir Gl\u00fcck, da wir gleich zwei Taxis hintereinander bekommen. Dieser Teil k\u00f6nnte fast der sch\u00f6nste des ganzen Abends sein: man sitzt im Taxi, l\u00e4sst sich hin und her schaukeln und sieht, wie\u00a0es drau\u00dfen langsam heller wird. Eine gute Viertelstunde fahren wir auf dieser Strecke direkt am Han Fluss entlang und verfolgen die Skyline am anderen Ufer. Besonders das Building 63 f\u00e4llt uns jedes Mal ins Auge, das mit seiner geschwungenen goldfarbenen Fassade zu dieser\u00a0Tageszeit <a href=\"https:\/\/sofagoesabroad.files.wordpress.com\/2016\/09\/43ec0-800px-63buildingdawn.jpg\" target=\"_blank\">wie zu leuchten anf\u00e4ngt<\/a>.<\/span><\/p>\n<h4>5:00 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Der &#8220;Abend&#8221; endet so, wie er begonnen hat: mit Essen, nur dieses Mal nicht ganz so ausgiebig und gesund wie das Abendessen im Pajeon-Restaurant einige Stunden zuvor. Das Taxi bringt uns zum\u00a0Campus und l\u00e4sst uns direkt vor McDonald&#8217;s auf der\u00a0anderen Stra\u00dfenseite aussteigen. Morgens um f\u00fcnf nach einer Clubnacht ist das aber genau das Richtige &#8211; also nichts wie rein, am Touchbildschirm bestellen, direkt dort mit\u00a0Karte zahlen und mit dem 1-A McDonald&#8217;s Fr\u00fchst\u00fccksmen\u00fc im oberen Stockwerk verschwinden.<\/span><\/p>\n<h4>5:30 Uhr<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Als wir den Laden\u00a0verlassen ist es drau\u00dfen komplett hell; uns kommen auch schon die ersten koreanischen Studierenden mit Rucksack und B\u00fcchern entgegen. Da momentan eigentlich Pr\u00fcfungszeit ist, wird \u00fcberall und zu jeder Tageszeit gelernt &#8211; in der Bibliothek, im Caf\u00e9, oder eben <a href=\"https:\/\/www.ted.com\/talks\/rives_a_museum_of_4_o_clock_in_the_morning?language=en\" target=\"_blank\">nachts um vier<\/a> bei McDonald&#8217;s &#8211; wir waren im oberen Stockwerk deshalb auch\u00a0nicht die Einzigen, die gefr\u00fchst\u00fcckt haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Und somit kehren wir zur\u00fcck ins Wohnheim und gehen so langsam mal schlafen &#8211; morgen um 14:00 Uhr treffen wir uns ja schon wieder zum Mittagessen. Anstrengendes Leben!<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_3391\" aria-describedby=\"caption-attachment-3391\" style=\"width: 1440px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-3391 aligncenter\" src=\"https:\/\/sofagoesabroad.files.wordpress.com\/2016\/09\/img_1220.jpg?resize=790%2C593\" alt=\"IMG_1220.JPG\" width=\"790\" height=\"593\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3391\" class=\"wp-caption-text\">\uc528\ubc24\uc758\uce5c\uad6c\ub4e4\uc740: \uace0\ub9c8\uc6cc\uc694!<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So wohl ich mich zurzeit in Mexiko auch f\u00fchle, muss ich doch zugeben, dass ich meine Zeit in Seoul wirklich vermisse. 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