{"id":266,"date":"2016-03-05T17:29:35","date_gmt":"2016-03-05T17:29:35","guid":{"rendered":"https:\/\/sofagoesabroad.wordpress.com\/?p=266"},"modified":"2016-11-14T04:20:59","modified_gmt":"2016-11-14T04:20:59","slug":"heimvorteil","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sofagoesabroad.de\/en\/heimvorteil\/","title":{"rendered":"Heimvorteil"},"content":{"rendered":"<p>Obwohl ein gro\u00dfer Teil der Studierenden unseres Semesters bereits z.B. bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr l\u00e4ngere Zeit im Ausland verbracht hat, hat sich nur ein geringer Anteil davon entschieden, f\u00fcr ein Auslandssemester wieder in bekannte Gefilde zur\u00fcckzukehren. Ich bin eine davon. W\u00e4hrend eines Austauschs mit Rotary im Jahr 2011\/12 lernte ich Argentinien kennen und lieben &#8211; und somit hat meine R\u00fcckkehr auch nicht nur rein rationale Gr\u00fcnde wie beispielsweise Sprachkenntnisse, sondern <i>first and foremost<\/i>\u00a0emotionale Hintergr\u00fcnde.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<div>Nach den Reisen der letzten Jahre, welche mich haupts\u00e4chlich nach Asien und immer wieder in unbekanntes Territorium f\u00fchrten, sehnte ich mich nun nach etwas Famili\u00e4rem &#8211; nach der Heimat, welche ich in Argentinien mit seinem besonderen Spanisch, seiner faszinierenden Geschichte und seiner interessanten Mischung aus europ\u00e4ischer und lateinamerikanischer Kultur gefunden hatte. Da dazu auch noch meine kleine Schwester in meine Fu\u00dfstapfen getreten war und sich ebenfalls entschieden hatte, ein Jahr als Austauschsch\u00fclerin in Argentinien zu verbringen, war die Entscheidung schnell getroffen.<\/div>\n<div>Die knapp drei Wochen seit meiner Ankunft \u2013 Wiederkehr, vielmehr \u2013 sind wie im Flug vergangen, da es nach einer fast vierj\u00e4hrigen Abwesenheit ja doch viel Neues und Altbekanntes zu (wieder-)zu entdecken gilt. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Buenos Aires, um eine Wohnung zu organisieren und meinen Koffer bei meinen wunderbaren Couchsurfing-Hosts unterzubringen, war ich mit einer meiner Gastfamilien in Foz do Igua\u00e7u (die Stadt auf der brasilianischen Seite der Iguazu-Wasserf\u00e4lle), habe meine\u00a0Schwester Clarissa in Corrientes besucht und am Pool <i>la dolce vita<\/i>\u00a0voll ausgelebt, und nat\u00fcrlich in meiner \u201cHeimatstadt\u201d Posadas alte Freunde und Verwandte getroffen, Chipa und Empanadas gegessen, Mate Terer\u00e9 getrunken und es mir generell sehr gut gehen lassen.<\/div>\n<div>Jedoch brennt es mir nach knapp zwei Monaten Ferien dann doch langsam unter den Fingern\u00e4geln und ich freue mich bereits darauf, dem eigentlichen Zweck meine Aufenthalts nachzugehen \u2013 dem Unibesuch!\u00a0Mein Auslandssemester (oder -quatrimester, wie es in Argentinien hei\u00dft) werde ich an der <i>Universidad de Ciencias Empresariales y Sociales<\/i>\u00a0(UCES) in Buenos Aires verbringen.\u00a0Mittlerweile habe ich auch meine Kurse f\u00fcr die Uni w\u00e4hlen k\u00f6nnen, welche an der UCES nur zu zwei Tageszeiten stattfinden: von 8 bis 11\/12 Uhr morgens (je nach Anzahl der Semesterwochenstunden des\u00a0Kurses) und von 19 bis 22\/23 Uhr. Von M\u00e4rz bis Ende Juli werde ich nun die Kurse <i>Bloques Regionales y Globalizaci\u00f3n<\/i>, <i>Antropolog\u00eda Cultural<\/i>, <i>Portugu\u00e9s I<\/i>, <i>Organizaci\u00f3n de Eventos<\/i> und <i>Relaciones Publicas en Organizaciones sin Fines de Lucro<\/i>\u00a0(Non-Profit-Organisationen) belegen.\u00a0Da meine Wohnung allerdings nur wenige <i>cuadras<\/i>\u00a0(Blocks, in welche die meisten argentinischen St\u00e4dte eingeteilt sind, was die Orientierung ungemein vereinfacht) von der Uni entfernt ist, werde ich auch den unmenschlich fr\u00fchen Beginn meiner <i>morning classes<\/i> verkraften k\u00f6nnen \u2013 besonders, weil sich dadurch ein fast f\u00fcnft\u00e4giges Wochenende ergibt, welches ich plane, absolut auszunutzen.<\/div>\n<div>Das nur als kleinen Einstieg in den <i>Argentine way of life<\/i>\u00a0\u2013 oder zumindest die durch meine deutsche Perspektive gefilterte Version. Hasta la pr\u00f3xima!<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl ein gro\u00dfer Teil der Studierenden unseres Semesters bereits z.B. bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr l\u00e4ngere Zeit im Ausland verbracht hat, hat sich nur ein geringer Anteil davon entschieden, f\u00fcr ein Auslandssemester wieder in bekannte Gefilde zur\u00fcckzukehren. Ich bin eine davon. 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